retype: Batman v Superman

Was kann Batman v Superman: Dawn of Justice?

Gotham und Metropolis in Not – Batman und Superman müssen alles daran setzen, ihre Heimatstädte zu retten. Dafür müssen die zwei Helden allerdings erst einmal ihre persönlichen Differenzen ausräumen. Und bekommen von unerwarteter Stelle kräftig Hilfe. Was genau passiert in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ eigentlich? Und wie schlägt sich Ben Affleck als Batman?

Kurz zum Inhalt – worum geht es?

Nachdem Superman alias Clark Kent in „Man of Steel“ auf der Erde gegen General Zod gekämpft und dabei halb Metropolis in Schutt und Asche gelegt hat, ist er eine umstrittene Figur. Die eine Seite feiert ihn als Helden und Retter, andere sehen eine große Gefahr für die Menschheit in ihm. In diese Richtung gehen auch die Gedanken von Bruce Wayne – der Milliardär ist in der Nacht als dunkler Rächer Batman unterwegs und will die Menschheit schützen. Die Stimmung ist mies.

Angeheizt wird der ganze Trubel zudem noch von Lex Luthor  – und was hat eigentlich die mysteriöse Diana Prince damit zu tun?

Wer macht mit? Kennt man die Leute eigentlich?

Henry Cavill spielt bereits zum zweiten Mal Superman. In „Man of Steel“ hatte er seinen ersten Auftritt und macht das auch ganz solide. Bekannt ist er unter anderem aus der Serie „The Tudors“ oder als Theseus in „Krieg der Götter“. Lex Luthor wird von Jesse Eisenberg („Zombieland“ und „Die Unfassbaren“) verkörpert, der eine recht eigenwillige und gewöhnungsbedürftige aber dennoch saubere Performance abliefert. Auch Wonder Woman ist erstmalig vertreten, Gal Gadot („Fast & Furious“) macht ihren Job hervorragend. Letztlich bleibt noch Ben Affleck („Pearl Harbor“ und „Dogma“). Erstmalig als Batman, die Trailer haben viel Raum für Spekulationen gelassen. Soweit: Vollkommen zufrieden.

von links nach rechts: Chris Hardwick, Zack Snyder, Ben Affleck, Henry Cavill und Gal Gadot. © Neon Tommy / cc-by-sa-2.0
von links nach rechts: Chris Hardwick, Zack Snyder, Ben Affleck, Henry Cavill und Gal Gadot. © Neon Tommy / cc-by-sa-2.0

Auch die Nebenrollen sind durch die Bank gut besetzt. Jeremy Irons als Alfred, Laurence Fishburn als Perry White. Amy Adams spielt Supermans große Liebe Lois Lane – es passt gut zusammen, was Regisseur Zack Snyder („300“ und „Watchmen“) auf die Beine gestellt hat. Unterstützung hatte er dabei von den Drehbuchautoren David S. Goyer und Chris Terrio.

Und sonst so?

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ wird von der Kritik beinah zerrissen, das Publikum ist sich uneinig. Für mich steht fest: 151 Kinominuten mit packender Action und viel Stoff. Vielleicht etwas zu viel Stoff, aber das kann ich verkraften. Die Stimmung ist durchweg düster, zwischendurch lockert die Handlung etwas auf. Ebenso sorgt der Soundtrack für kräftige Atmosphäre und gibt zwischendurch richtig was auf die Ohren. Ich bin also zufrieden. Mehr als das – Ben Affleck als Batman liefert einfach. Ich bin ein großer Fan von Christan Bale in der Rolle der wütenden Fledermaus, Affleck verleiht ihm jedoch einen noch düstereren Charme. Top!

Auch finanziell überzeugt „Batman v Superman“. Am Premierenwochenende werden 424 Millionen US-Dollar eingespielt. Bleibt abzuwarten, wie die Fortsetzung wird. DC läutet aktuell ja eine richtige Season ein – „Suicide Squad“, „Wonder Woman“ und „Justice League“ folgen zeitnah und beinah Schlag auf Schlag.

Eine tolle Zeit für Fans von Superheldenfilmen.

I’m Batman.

Sebastian Lindschulte

Sebastian Lindschulte führt diesen Blog - alle Beiträge stammen aus seiner Feder. Oder Tastatur.

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