#retype: Minions

Sie sind klein, sie sind gelb und sie tragen Latzhosen. Seit dem Jahr 2010 geistern die kleinen, gelben Tic Tacs namens „Minions“ über die Bildschirme und begeistern so nebenbei einfach mal die ganze Welt. Meine Neffen nennen die kleinen Rabauken liebevoll „Flips“.

Nachdem sie in „Despicable Me“ erstmalig ein großes Chaos auf der Leinwand anrichteten, schob „Illumination Entertainment“ drei Jahre später den zweiten Teil hinterher. Wieder mit einem durchschlagenden Erfolg. Und da die draufgängerischen Minions mit ihrem niedlich zerstörerischen Humor bei Zuschauern jeder Altersklasse bestens ankommen, haben sie in diesem Jahr ihren langersehnten eigenen Film bekommen. Die unendlich langen Wartepausen zwischen den einzelnen Kinoabenteuern wurden glücklicherweise mit verschiedensten Kurzfilmen gefüllt.

Die Handlung

Die Minions gibt es seit Anbeginn der Zeit und sie haben einen Sinn für ihr Leben gefunden: Findet den größten Bösewicht und dient ihm! Leider sterben diese Schurken aufgrund von etwas Unachtsamkeit und Tollpatschigkeit wieder und wieder – die Minions verlieren ihren Lebensmut und verziehen sich in die Eiswüste. Bis schließlich Stuart, Kevin und Bob ausziehen, um in der weiten Welt der 1960er Jahre den einzig wahren Fiesling zu finden. Natürlich ist das gar nicht so einfach, wie sie anfangs dachten…

Meine Meinung

Für „Minions“ hat Illusion Entertainment ganze 85 Millionen Dollar in die Hand genommen. Die 91 Minuten wurden seit Juli 2012 produziert, das Release-Datum jedoch immer wieder weiter nach hinten verschoben. Erst war 2014 geplant, Juli 2015 ist es dann schließlich geworden. Bevor der Film überhaupt in Amerika anläuft, hat er im „Rest der Welt“ bereits 124 Millionen Dollar eingespielt. Man kann sich also in der finanziellen Hinsicht nicht beklagen.

Allerdings überzeugen die Minions nicht nur an der Kasse, sondern auch auf der Leinwand: Mit viel Witz, Energie und einem guten Schuss Kreativität toben sie sich so richtig aus und bringen den Zuschauer wieder und wieder zum Lachen. Da lässt man gerne den T-Rex auf einem großen Stein in den Vulkan rollen, prügelt sich mit der noch jungen Queen Elizabeth von England und ist sich auch nicht zu schade, einen Minion im knappen roten Schlüpper durch den Palast spazieren zu lassen.

Rundum ein sehr gelungener Film, der auf jeden Fall auch in 3D zu genießen ist. Und das für die ganze Familie – hier kann jeder lachen, denn die Story ist hier nicht sonderlich wichtig.

Also: Hinsetzen, entspannen und genießen!

In diesem Sinne,

Sebastian

 

 

Sebastian Lindschulte

Sebastian Lindschulte führt diesen Blog - alle Beiträge stammen aus seiner Feder. Oder Tastatur.

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