retype: Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten

Erfrischend anders

Abseits von Marvel und DC gibt es auch noch andere großartige Filme. Manche davon zählen vielleicht eher als Geheimtipp. Zumindest für mich – bis vor zwei Wochen habe ich noch nicht einmal von „Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten“ gehört. Dann habe ich zufällig im Kino einen Trailer gesehen.

Sah interessant aus, hätte ich mir dann allerdings nicht im Kino angesehen. Bis ich im Netz auf einen weiteren Trailer gestoßen bin.

Intergalaktische Agenten-Story

Die Agenten Valerian und Laureline arbeiten für die Regierung, sie halten die Ordnung im gesamten Universum aufrecht. Auf Befehl ihres Kommandanten begeben sie sich für einen Auftrag in die schlichtweg atemberaubende Stadt Alpha – ein Zusammenschluss von tausenden von Völkern auf einer gewaltigen Raumstation. Inklusive Ökosystemen. Inmitten dieser Station braut sich jedoch eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes zusammen. Und es hat den Anschein, dass die Menschheit daran nicht ganz unschuldig ist – Valerian und Laureline haben also mächtig Arbeit vor sich.

Angriff auf die Pearls in Valerian: Die Stadt der Tausend Planeten. (c) STX Entertainment
Angriff auf die Pearls in Valerian: Die Stadt der Tausend Planeten. (c) STX Entertainment

Ein paar Worte zum Cast

Der Cast von Valerian setzt nicht auf große Stars – vielmehr bekommen hier der breiten Masse recht unbekannte Schauspieler ihre Chance. Major Valerian wird von Dane DeHaan verkörpert, den man bisher wahrscheinlich aus The Amazing Spider-Man 2 als Harry Osborne kennt. Cara Delevingne (mir bisher nur aus Suicide Squad als Enchantress bekannt) gibt seine Partnerin Laureline. Clive Owen ist als Kommandant vor Ort, die Sängerin Rihanna erfüllt eine schöne Gastrolle; ebenso wie Ethan Hawke.

Und das war es im Grunde auch schon. Wir bekommen neue, frische Gesichter – naja, und Clive Owen. Frisch ist der nicht mehr.

Regie, Drehbuch und der Mix

Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten basiert auf den Science-Fiction Comics „Valérian and Laureline“ aus der Feder der Franzosen Pierre Christin und Jean-Claude Mézières. Regie führte der großartige Luc Besson, der gleichzeitig auch das Drehbuch geschrieben und gemeinsam mit seiner Frau den Streifen produziert hat.

Besson verdanken wir bereits eine ganze Reihe von großartigen Filmen – Taxi, Das fünfte Element, Transporter, Taken und so weiter.

Mit einer Laufzeit von zwei Stunden und 17 Minuten kommt der Film gut aus. Die Story erfindet jetzt sicherlich nicht das Rad neu, die Umsetzung setzt dafür jedoch große Akzente. Die knalligen Effekte und eindrucksvollen Bilder stehen für sich und beeindrucken – dazu kommt ein stimmiger Soundtrack.

Mein Fazit zu Valerian: Die Stadt der Tausend Planeten

Die europäische Produktion ging nahezu komplett an mir vorbei, nur durch Zufall stoße ich auf diesen Film. Luc Besson war mir natürlich ein Begriff, bei den Hauptrollen musste ich schon länger grübeln – hat dem Film meiner Meinung nach jedoch nicht geschadet.

Zwar ist die Story recht einfach gestrickt, dafür bekommen wir jedoch prachtvolle Bilder und verrückte Special Effects geliefert. Da lohnt sich die große Kinoleinwand – andernfalls würde wahrscheinlich ein wenig Stimmung verloren gehen.

Definitiv kein Film für jeden Kinobesucher, für Sci-Fi-Fans und Filmliebhaber würde ich Valerian jedoch jederzeit empfehlen. Gar keine Frage. Vor allem, dass wir abseits von den ganzen Filmen aus dem Hause Marvel und DC wieder neue Gesichter sehen. So gut diese Streifen auch sind.

Kurz gesagt: Zurücklehnen, 3D-Brille aufsetzen und genießen. Ihr könnt mir später danken.

Sebastian Lindschulte

Sebastian Lindschulte führt diesen Blog - alle Beiträge stammen aus seiner Feder. Oder Tastatur.