Trends – nicht noch einer!

Wir Menschen lassen uns von Instinkten und Trieben leiten. Dumm ist nur, dass wir ständig umgeben sind von neuen Trends. Und diese Trends wollen wir! Oder diese Trends wollen uns. Ich weiß es nicht.

Stellen wir uns vor, wir haben ein Auto. Ein gutes, schönes und nicht günstiges Auto. Wir haben es nun schon seit einigen Jahren und es macht überhaupt keinen Sinn, innerhalb der nächsten zwei Jahre auch nur an einen neuen Wagen zu denken.

© Unsplash / pixabay.com / cc0 1.0
© Unsplash / pixabay.com / cc0 1.0

Und urplötzlich fährt der Nachbar mit einem neuen Auto auf die Einfahrt. Der Sack. Von jetzt auf gleich ist unser Wagen nicht mehr gut genug. Er hat zu viele Macken, hat zu viel gelaufen und so richtig zufrieden waren wir sowieso nie mit ihm. Oder so.

Asche auf mein Haupt: Leider muss ich zugeben, dass ich mich auch nur allzu oft von irgendeinem neuen Trend mitreißen lasse. Passiert eben – inzwischen entwickle ich jedoch bei vielen Dingen ein dickes Fell.

Durch das Internet verbreiten diese zeitweisen Strömungen sich schneller als je zuvor. Planken fand ich schon immer doof, genau wie den Harlem Shake.

Berufs- und hobbybedingt verbringe ich sehr viel Zeit vor dem Computer und damit auch im Internet. Täglich durchwühle ich Foren, soziale Netzwerke und andere Plattformen und stoße dabei auf einen dummsinnigen Trend nach dem anderen. Und ich muss eine Sache ganz deutlich sagen: Manches Mal kann ich mir nur ungläubig an den Kopf fassen.

Sind die Ideen anfangs noch kreativ, witzig und irgendwie etwas Besonderes, dann sind sie doch leider nach dem dritten schlecht kopierten Versuch schon wieder abgenutzt.

Worauf ich hinaus will? Keine Ahnung. Vielleicht darauf, dass wir nicht jeden Trend mitmachen sollten, was wir im Internet von gelangweilten Teenagern präsentiert bekommen. Vielleicht habe ich gerade auch gerade einfach nur selbst Langeweile und bin bei der Recherche im Netz über alte Trends gestolpert.

Wer weiß…?

Sebastian Lindschulte

Sebastian Lindschulte führt diesen Blog - alle Beiträge stammen aus seiner Feder. Oder Tastatur.

Schreibe einen Kommentar